Die CDU Kassel-Stadt bietet an verschiedenen Tagen die Möglichkeit, unsere Ideen für Kassel live von Kandidatinnen und Kandidaten zu hören und ins Gespräch zu kommen. Themen und Personen wechseln. Details und Zugangsdaten finden Sie beim jeweiligen Termin.

Einige der Online-Gespräche stehen hier auch als Film zur Verfügung. Einfach auf das Thema klicken.

CDU live "Zukunftsperspektiven für Kassel"

Unsere Zukunftsaussichten für Kassel mit Dr. Michael von Rüden, Annette Knieling und Dominique Kalb. Es moderiert Eva Kühne-Hörmann. Die Videokonferenz wird aufgezeichnet und ggf. als Mitschnitt veröffentlicht.

CDU live "Zukunftsfähige Schulen in Kassel"

Dr. Michael von Rüden, Holger Römer und Jutta Schwalm werden das virtuelle Podium bilden, moderiert wird die Videokonferenz von Eva Kühne-Hörmann. Es würde uns freuen, wenn Sie zahlreich teilnehmen könnten. Die Videokonferenz wird aufgezeichnet und ggf. als Mitschnitt veröffentlicht.

CDU live "Sicheres und sauberes Kassel"

Dr. Michael von Rüden, Holger Augustin, Stefan Kortmann und Helena Schulz werden das virtuelle Podium bilden, moderiert wird die Videokonferenz von Eva Kühne-Hörmann. Die Videokonferenz wird aufgezeichnet und ggf. als Mitschnitt veröffentlicht.

CDU live "Saubere Umwelt Kassel"

Holger Augustin, Stefan Kortmann, Brigitte Thiel und Vera Wilmes werden das virtuelle Podium bilden, moderiert wird die Videokonferenz von Eva Kühne-Hörmann.

CDU Live "Verkehrspolitik am Brasselsberg"

Dr. Michael von Rüden, Dominique Kalb und Vera Wilmes debattieren in der Reihe „CDUlive“ über „Verkehrspolitik am Brasselsberg“. Die Moderation lag in den Händen von Eva Kühne-Hörmann.

CDU live: "Kulturstadt Kassel"

"Kulturstadt Kassel" war am 4.3.21 um 18.00 Uhr Thema der digitalen Debattenreihe „CDUlive“. Dr. Michael von Rüden sprach mit den CDU-Kulturpolitikern Alexander Grotov, Marcus Leitschuh und Dr. Jörg Westerburg.

CDU live: "Sport und Ehrenamt in Kassel"

Dr. Michael von Rüden, Holger Augustin, Holger Römer und Heinz Schmidt waren das virtuelle Podium zur Kommunalwahl am 14.3.2021, moderiert von Eva Kühne-Hörmann.

CDU live: "Starke Wirtschaft Kassel"

Am 9.3.21 bildeten Dr. Michael von Rüden, Barbara Herrmann-Kirchberg, Eugen Jung, Dominique Kalb und Norbert Wett das virtuelle Podium. In der Reihe „CDU live“ bot die CDU Kassel-Stadt vor der Kommunalwahl die Möglichkeit, unsere Ideen für Kassel live von Kandidatinnen und Kandidaten zu hören und ins Gespräch zu kommen.

CDU-live: "Gesundheit in Kassel"

Dr. Michael von Rüden, Max Bathon, Maik Behschad und Heinz Schmidt debattieren am 10.3.21 über „Gesundheit in Kassel“. Moderiert wurde das Gespräch von Eva Kühne-Hörmann. In der Reihe „CDU live“ bot die CDU Kassel-Stadt vor der Kommunalwahl die Möglichkeit, unsere Ideen für Kassel live von Kandidatinnen und Kandidaten zu hören und ins Gespräch zu kommen.

CDU live: "Mobilität für alle in Kassel"

Dr. Michael von Rüden, Christoph Frank, Dominique Kalb, Norbert Wett und Vera Wilmes sprachen am 11.3.21 über Mobilität für alle in Kassel. Moderiert wurde die Videokonferenz von Eva Kühne-Hörmann. In der Reihe „CDU live“ bot die CDU Kassel-Stadt vor der Kommunalwahl die Möglichkeit, unsere Ideen für Kassel live von Kandidatinnen und Kandidaten zu hören und ins Gespräch zu kommen.

Unser Programm

1. Wirtschaft stärken und Wohlstand sichern

Wirtschaft stärken und Wohlstand sichern

Wirtschaft schafft Arbeitsplätze und Steuereinnahmen. Sie ist damit Grundlage für unseren Wohlstand, den Sozialstaat. Nur sie erwirtschaftet die Mittel, die wir zur Lösung unserer Zukunftsaufgaben dringend benötigen. Die Sicherung und Verbesserung der Rahmenbedingungen für unsere Industrie-, Handwerks- und Dienstleistungsunternehmen haben deswegen oberste Priorität. Die Steigerung der Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Kassel für kleine, mittlere und große, international tätige Unternehmen sowie deren Neuansiedlung ist eine zentrale Aufgabe städtischer Wirtschaftspolitik. Basis für eine lebendige Kommune sind solide Haushalte. Nicht nur für unsere Bürgerinnen und Bürger, sondern auch für nachfolgende Generationen ist es wichtig, dass mit öffentlichen Mitteln verantwortungsbewusst und wirtschaftlich umgegangen wird. Hierfür steht die CDU. Zum nachhaltigen und vorausschauenden Umgang mit öffentlichen Mitteln gehört, dass man sich nur leisten kann, was auch bezahlbar ist. Kassel hat auf Grund seiner geografischen Lage in der Mitte Deutschlands und Europas alle Chancen auf eine gute Zukunft. Grundlage dafür sind neben einer gut ausgebauten und bedarfsgerechten Infrastruktur und einer soliden Haushalts- und Finanzpolitik positive Impulse für wirtschaftliche Prosperität, für einen starken Mittelstand und ein starkes Handwerk sowie für Wissenschaft und deren Zusammenwirken mit der Wirtschaft. Kassels Wirtschaftsstruktur hat eine breite mittelständische Basis, deren Förderung eines unser zentralen Anliegen ist. Die Interessen der Unternehmen und Betriebe müssen bei städtischen Planungen angemessen berücksichtigt werden.

Zukunftssicherheit durch solide Haushaltspolitik

Ein solider städtischer Haushalt ist auch in Corona-Zeiten die Grundlage für Wohlstand und Erfolg. Wir werden deswegen mit zielgerichteten Investitionen in die Zukunft unserer Stadt und der hier lebenden Menschen sowie mit Investitionen in unsere Infrastruktur und unsere Wirtschaft den Standort Kassel stärken. Aus Verantwortung für kommende Generationen werden wir dabei aber keine Schuldenberge anhäufen, die später nicht mehr abgebaut werden können. Ein entscheidender Faktor für die Attraktivität eines Gewerbestandortes ist der Gewerbesteuerhebesatz. Wir lehnen eine weitere Anhebung dieser Steuer ab. Unser Ziel bleibt die Senkung des Gewerbesteuerhebesatzes, wenn sich hierfür ein finanzieller Spielraum im Haushalt ergibt

Wirtschaftsförderung, Wissens- und Technologietransfer

Wir brauchen neue Impulse für die Weiterentwicklung als Wirtschaftsstandort. Kassel soll aber neben Industrie- auch Innovations- und Forschungsstandort sein. Zur Förderung innovativer Ideen und neuer Technologien wollen wir die Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft in der Region ausbauen. Wir unterstützen unsere Universität und den Science Park Kassel, der als technologieorientiertes Zentrum die Gründung und Ansiedlung neuer Firmen fördert und damit neue Arbeitsplätze schafft. Wir werden die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) stärken. Es ist notwendig, die finanzielle Ausstattung der WFG zu verbessern, damit diese noch effektiver und schlagkräftiger die wirtschaftliche Entwicklung fördern kann. Die Mobilitätswirtschaft hat für Kassel mit seiner zentralen Lage eine besondere Bedeutung. Die Vernetzung entsprechender regionaler Akteure bietet in diesem Bereich großes wirtschaftliches Entwicklungspotenzial. Hierzu gehört beispielsweise der Aufbau einer bedarfsgerechten Lade-Infrastruktur für E-Fahrzeuge. Drohnen und Flugtaxis haben ein enormes Zukunftspotenzial und Kassel soll Teststandort werden. Wir wollen uns zusammen mit Partnern aus der nordhessischen Wirtschaft beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Rahmen des Förderaufrufes „Unbemannte Luftfahrtanwendungen und individuelle Luftmobilitätslösungen“ um ein Pilotprojekt zur Erprobung von Flugtaxis bewerben

Starker Mittelstand und starkes Handwerk

Ein starker Mittelstand und ein starkes Handwerk schaffen neue Arbeits- und Ausbildungsplätze. Wir unterstützen diese Betriebe mit einer leistungsfähigen Infrastruktur, kurzen Entscheidungswegen, der Schaffung einer zentralen Anlaufstelle für gewerbliche Fragestellungen und mit mittelstandsfreundlichen Investitionen. Wir brauchen die Ausweisung und Entwicklung von Gewerbeflächen. Neben der schnelleren Vermarktung des Gewerbegebiets „Langes Feld“ müssen die Potenziale vorhandener Flächen - insbesondere der Brachflächen - besser genutzt werden. Im regionalen Fokus sind interkommunale Gewerbegebiete anzustreben. Um Leerstände zu vermeiden, brauchen wir Konzepte zur Ansiedlung von Einzelhandel, Dienstleistern, Gastronomie und Gewerbe. Hier müssen bürokratische Hürden abgebaut und Interessenten individuell und zielgerichtet unterstützt werden.

Positive Standortfaktoren

Wir wollen eine intensivere Vermarktung der positiven Standortfaktoren Kassels. Kassel muss nicht nur als documenta-, Welterbe- und Kulturstadt, sondern auch als Wirtschafts-, Sport- und Tourismusmetropole ausgebaut und stärker ins Bewusstsein gerückt werden. Kassel muss als Standort für Messen, Kongresse und Tourismus weiter entwickelt werden. Das Engagement von Kassel Marketing soll weiter unterstützt und ausgebaut werden. Die Kooperation zwischen Hotels und Kulturträgern beim Tourismus ist zu steigern. Weiterhin sind auch neue Felder wie z.B. der Radtourismus zu erschließen. Darüber hinaus soll der Reisemobiltourismus gestärkt werden und wir wollen eine Förderung des Wassertourismus über Fulda und Weser mit einer lebendigen Freizeit- und Ausflugsschifffahrt.
Wir wollen die Sicherung und den Weiterbetrieb der Kasseler Fuldaschleuse, den Erhalt der Bundeswasserstraße Fulda und ihre Durchgängigkeit für den Schiffsverkehr zur Weser und zur Nordsee. Unser Ziel ist die Schaffung von öffentlichen Sportbootliegestellen an der Fulda im Bereich der Innenstadt. Die Sicherstellung einer preiswerten Abfallentsorgung ist ein weiterer positiver Standortfaktor. Dies gilt auch für bezahlbare Energiekosten. Kassel als Oberzentrum ist ein wichtiger Verwaltungsstandort. Wir setzen uns auch weiterhin für den Erhalt und den Ausbau von zentralen Verwaltungseinrichtungen wie z.B. dem Regierungspräsidium oder dem Landeswohlfahrtsverband ein.1.5.Daseinsvorsorge in kommunaler HandTechnische und soziale Infrastrukturen in kommunaler Hand oder in der Trägerschaft kommunaler Unternehmen sind Voraussetzung für die lebensnotwendige Grundversorgung der Bevölkerung. Wir bekennen uns klar zur Daseinsvorsorge in städtischer Hand, zu den städtischen Eigenbetrieben und den mit der Stadt verbundenen Unternehmen. Stärkung der Kasseler Verkehrs- und Versorgungs- GmbH (KVV) mit den Städtischen Werken als Versorgungsbetrieb und der Kasseler Verkehrs-Gesellschaft (KVG) als Verkehrsunternehmen. Unser Ziel ist und bleibt die Sicherstellung einer verlässlichen und preiswerten Versorgung/Entsorgung im Kasseler Stadtgebiet durch Unternehmen in kommunaler Hand

Modernisierung der Verwaltung

Kassel braucht effektivere und schnellere Verwaltungsprozesse. Kommunikations- und Transaktionsprozesse zwischen der Verwaltung, den Bürgerinnen und Bürgern sowie der Wirtschaft sollen einfacher, sicherer, schneller und digitaler zu jeder Zeit erfolgen können. Die städtische Verwaltung ist Dienstleister für alle Bürgerinnen und Bürger in Kassel. Deswegen haben sich interne Abläufe serviceorientiert den sich permanent ändernden externen Anforderungen anzupassen.
Die „Shutdowns“ der Corona-Pandemie haben gezeigt, dass der Einsatz von E-Government-Instrumenten nicht im erforderlichen Maße erfolgt ist. Hier muss zügig nachgebessert werden, um die Leistungsfähigkeit der Verwaltung auch bei einem hohen Home-Office-Anteil zu gewährleisten

2. Urbanität und Stadtgesellschaft fördern

Teilhabe

Wir setzen uns ein für die Sicherstellung der Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger am allgemeinen und öffentlichen Leben. Dies schließt die Gleichstellung und gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ebenso ein wie die Fürsorge für sozial benachteiligte Menschen. Wir fördern generationsübergreifende Projekte des Wohnens, Lernens und des miteinander Lebens. Der Zugang zu Sport, Kultur, Freizeit und Bildung für alle Bürgerinnen und Bürger muss erleichtert werden.

Familien

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist unser erklärtes Ziel. Dazu sind der Ausbau aller Angebote zur Kinderbetreuung und insbesondere bedarfsgerechte Öffnungszeiten der Kindertagesstätten notwendig. Dafür werden wir auch Modellversuche für an „24-Stunden und 7-Tagen geöffnete Kitas“ für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Schichtdienst sowie die Einführung eines digitalen Vergabesystems für Kita-Plätze umsetzen. Wir unterstützen die Schaffung qualitativ hochwertiger und flexibler Betreuungsangebote in kommunaler und freier Trägerschaft. Dies betrifft auch die Betreuung für Kinder unter 3 Jahren. Wir bekennen uns zur Förderung freier Träger, die einen Großteil der vorhandenen Betreuungsplätze anbieten. Tragfähige Hygienekonzepte und die Unterstützung auch der freien Träger sollen in Corona-Zeiten sicherstellen, dass möglichst viele Betreuungsstunden und ein möglichst normaler Regelbetrieb im Bereich der Kinderbetreuung möglich sind

Kinder und Jugendliche

Wir werden die Partizipation von Kindern und Jugendlichen an städtischen Entscheidungsprozessen durch die Umsetzung eines Jugendparlaments stärken sowie die Teilhabe am Kultur- und Freizeitangebot verbessern.
Wir werden für Kinder und Jugendliche verstärkt digitale Möglichkeiten nutzen zur Bekämpfung häuslicher Gewalt oder anderer Übergriffe, wie zum Beispiel mittels einer App mit SOS-Funktion zur Kontaktaufnahme mit den zuständigen Einrichtungen in Notlagen. Die aufsuchende Arbeit der Jugendhilfe als ein Frühwarnsystem für besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen werden wir ausbauen. Wir werden Programme zur Aufklärung von Jugendlichen über die Gefahren des politischen und religiösen Extremismus fördern. Wir werden für die finanzielle Absicherung der Jugendverbände und freien Träger der Jugendhilfe sorgen. Wir fördern die Kinder- und Jugendarbeit zum Beispiel bei den freiwilligen Feuerwehren und vielen anderen Vereinen sowie die Jugendkulturszene. Damit unsere Kinder gefahrlos spielen können, werden wir für eine kontinuierliche Instandsetzung und bessere Pflege von Kinderspielplätzen im Stadtgebiet sorgen

Senioren

Wir fördern alle Formen von nachbarschaftlichem Engagement. Dies ermöglicht gerade Seniorinnen und Senioren, ihr Leben länger in den eigenen vier Wänden verbringen zu können, beugt Vereinsamung vor und eröffnet viel Raum für ein sinnvolles Miteinander. Die CDU Kassel unterstützt diesbezügliche Aktivitäten von Wohnungsbaugesellschaften, Wohnungsbaugenossenschaften sowie von allen anderen Akteuren und wird sich dafür einsetzen, diese Angebote für alle Bürgerinnen und Bürger in den jeweiligen Stadtteilen zu öffnen.Wir werden eine „Senioren-App“ einführen, um Seniorinnen und Senioren einen erleichterten Zugang zu Themen wie zum Beispiel Versorgung, Betreuung, Prävention etc. zu bieten.

Integration

Wir benötigen ausreichende Möglichkeiten zur Integration von Bürgerinnen und Bürgern ausländischer Herkunft in unsere Gesellschaft. Eine Schlüsselrolle nimmt hierbei das Erlernen der deutschen Sprache ein. Das Gelingen von Integration ist nur mit der Akzeptanz unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung und der Zustimmung zu ihren Wertenmöglich. Integration ist keine Einbahnstraße, sondern erfordert die aktive Beteiligung der ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger. Der Entstehung von Parallelgesellschaften in unserer Stadt ist entgegenzuwirken. Weil sie einen wertvollen Beitrag zur Integration leisten, werden wir insbesondere die Sportvereine mit einem hohen Anteil von Jugendlichen ausländischer Herkunft stärker fördern. Die Integrationsarbeit an Schwerpunktschulen im Kasseler Norden und Osten muss verbessert werden

Aussiedler

Der CDU sind die Belange der Aussiedler und ihre gesellschaftliche Eingliederung seit vielen Jahren ein besonderes politisches Anliegen. Wir werden Aussiedlerinnen und Aussiedler bei ihrer Integration unterstützen und wir fördern ihre Beteiligung an gesellschaftlichen und politischen Prozessen.

Ehrenamt

Ehrenamtliches Engagement ist ein unverzichtbarer Bestandteil und ein Gewinn für unsere Gesellschaft. Ehrenamtlich Tätige in Vereinen, Verbänden und Initiativen leisten einen wichtigen Beitrag zum Zusammenhalt und diese wertvolle Arbeit werden wir fördern und unbürokratisch unterstützen.
Neben der Vereinsförderung wollen wir die konkreten Hilfs- und Beratungsangebote für ehrenamtlich Tätige ausbauen und dafür Sorge tragen, dass freiwilliges und ehrenamtliches Engagement zum Beispiel in Bewerbungsverfahren bei der Stadt und den mit ihr verbundenen Unternehmen stärker berücksichtigt wird. Die Erfahrungen vieler Menschen und besonders auch der älteren Generation wollen wir für das Ehrenamt nutzen

3. Kassel fit für die Zukunft machen und Umwelt schützen

Umwelt

Der Schutz der Umwelt muss mit Augenmaß und Verstand erfolgen. Unser Ziel ist es, Ökologie mit einer innovativen und ökonomisch erfolgreichen Kommunalpolitik zu verbinden. Beides ist kein Widerspruch. Der Klimawandel ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit und wir stellen uns der Aufgabe, hierzu auch auf kommunaler Ebene einen Beitrag zu leisten. Wir setzen beim Umwelt- und Klimaschutz auf wissenschaftliche Expertise und nicht auf Angst sowie auf Vernunft statt auf Einbildung. Unser Anspruch ist es, mit Augenmaß das Machbare umzusetzen und dabei die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nicht zu gefährden. Wir wollen den Einsatz moderner und umweltschonender Technologien im privaten und wirtschaftlichen Bereich fördern. Die Weiterentwicklung und der Einsatz dieser Technologien ist ein wichtiger Baustein zur Erreichung unserer langfristigen Klimaziele. Wir bekennen uns zum Ziel der CO2-Reduzierung und zum Kohleausstieg. Ein wichtiger Punkt ist hierbei die Umstellung des Kasseler Fernwärmekraftwerks an der Denn häuser Straße von Kohle auf klimaneutralen Klärschlamm und Holz. Die Stadt muss beim Klimaschutz Vorreiter sein. Die Senkung des Energieverbrauchs bei städtischen Gebäuden, die Nutzung regenerativer Energien und gezielte energetische Sanierungsmaßnahmen sind unsere Ziele.Zum aktiven Klima- und Umweltschutz gehört für uns auch die Förderung umweltfreundlicher Mobilität. Neben der Förderung umweltfreundlicher Antriebstechnologien und der entsprechend notwendigen Infrastruktur sollen der Ausbau eines sicheren Radverkehrsnetzes und der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs Alternativen zum Auto mit Verbrennungsmotor bieten.Maximalforderungen von Lobbygruppen, die dem unverzichtbaren Interessenausgleich und einer für einen urbanen Raum nötigen Interessenabwägung entgegenstehen, lehnen wir ab.

Planen und Bauen

Die Innenstadt ist die historische Mitte Kassels, Aushängeschild und Oberzentrum der Region. Sie ist vitaler Ort des Wohnens und des Lebens, aber auch ein wichtiges Einkaufs- und Verwaltungszentrum. Als wichtiger Wirtschaftsstandort und Dienstleistungsschwerpunkt ist sie Verkehrsknotenpunkt und urbaner Raum für Kultur, Freizeit und Tourismus. Unser Ziel ist es, die Innenstadt weiter zu beleben. Dem öffentlichen Raum als Visitenkarte und Identifikationsmerkmal kommt eine besondere Bedeutung zu. Hohe städtebauliche Qualität von Straßen und Wegen sowie Plätze mit besonderer Aufenthaltsqualität sind notwendig, um die Stadt entsprechend zu präsentieren. Die Förderung des Engagements von und der Dialog mit Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern sowie Geschäftsinhaberinnen und Geschäftsinhabern sind ein wichtiger Baustein für das positive Erscheinungsbild unserer Stadt. Aber auch die Lebensqualität und die Vielfältigkeit in den Stadtteilen werden wir pflegen. Es gilt lokale Einzelhandels-, Dienstleistungs- und Gastronomiebetriebe zu fördern und entsprechende positive bauplanungs- und bauordnungsrechtliche Rahmenbedingungen dafür zu schaffen. Stadtteile und die Stadtteilzentren brauchen Entwicklungsmöglichkeiten. Wir werden urbane Strukturen fördern. In Kassel müssen Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und Leben zum Wohlfühlen beitragen. Mit kurzen Entscheidungsverfahren und möglichst wenig Bürokratie werden wir den Einzelhandel unterstützen. Wir werden in besonderem Maße darauf achten, dass bei der Entscheidung über die Ausweisung neuer Einzelhandelsverkaufsflächen die Konkurrenzfähigkeit des Innenstadthandels nicht beeinträchtigt wird. Kassels innerstädtische Straßen wie z.B. die Untere Königsstraße und Plätze wie z.B. der Karlsplatz benötigen dringend eine städtebauliche Aufwertung. Aufenthaltsqualität und Erscheinungsbild müssen verbessert werden. Wir werden Bürgerinnen und Bürger bei städtischen Bauvorhaben besser beteiligen. Es muss Schluss sein mit der rot-grünen „Basta“-Politik mit vollendeten Tatsachen und Entscheidungen über die Köpfe von Betroffenen hinweg. Wir unterstützen bürgerschaftliches Engagement wie zum Beispiel bei der Markthalle und dem Karlsplatz.
17 Bauvorhaben der öffentlichen Hand werden am Ende oftmals wesentlich teurer als geplant. Deswegen werden wir ein Zielkostenmanagement zur Begrenzung der Kostensteigerungen bei öffentlichen Bauprojekten einführen.Für die Ansiedlung und das Wachstum von Unternehmen ist ein nachfrage- und bedarfsgerechtes Angebot an Gewerbeflächen notwendig. Kassel braucht ein Konzept zur gezielten Erschließung innerstädtischer Brach- bzw. anderer gering genutzter Flächen, die aus privatrechtlichen, baurechtlichen, ökologischen oder ökonomischen Gründen Nutzungsprobleme aufweisen. Die Schaffung von Baurecht bei Erweiterungs- oder Neubauvorhaben muss zielgerichtet und schnell erfolgen. Hier wurde in der Vergangenheit zu wenig getan und wir werden das umsetzen. Wir werden für eine Beschleunigung von erforderlichen Planungsverfahren sorgen mit dem Ziel, schnell zusätzliches Wohnbauland zur Verfügung zu stellen. Gerade junge Familien mit Kindern sollen in Kassel Eigentum bilden und heimisch werden können. Bestehende Bebauungspläne müssen zur Sicherstellung der Umsetzbarkeit städtebaulicher Ziele permanent überprüft werden.Baulücken mit neuen Perspektiven für Wohnen, Dienstleistung und Gewerbe sollen nur unter strikter Beachtung des Einfüge gebots geschlossen werden. Überdimensionierte und der Umgebungsbebauung nicht angepasste Bauwerke sind abzulehnen. Bei Sanierungen im Bereich der Kasseler Altstadt werden wir den historischen Stadtgrundriss und die traditionelle architektonische Stadtgestalt berücksichtigen. Die Innenstadt soll als für alle Bewohnerinnen und Bewohner zentraler Stadtteil eine identitätsstiftende bauliche und emotionale Qualität erreichen. Den Wiederaufbau kriegszerstörter Gebäude mit besonderer historischer und kultureller Bedeutung in der Kasseler Altstadt wollen wir in lokaler Bautradition fördern. Das Quartier Untere Königsstraße / Stern ist städtebaulich aufzuwerten.

Mobilität

Eine moderne und ideologiefreie Verkehrspolitik berücksichtigt alle Verkehrsarten und hat die bestmögliche Optimierung der Verkehrsabläufe zum Ziel. Ideologische Wunsch- und Zielvorstellungen, die einseitig auf bestimmte Verkehrsmittel setzen und andere gezielt benachteiligen, sind abzulehnen. Richtschnur einer verlässlichen Verkehrspolitik sind für die CDU die konkreten Bedürfnisse der Menschen. Ziele in Kassel müssen gut zu Fuß, mit dem Auto, mit dem Rad und mit dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) erreichbar sein. Dies gilt auch für den Wirtschafts-und Lieferverkehr sowie für Feuerwehr und Rettungsdienste. Anstatt die Leistungsfähigkeit des Straßennetzes einzuschränken, ist ein gezielter Erhalt der Infrastruktur und eine Optimierung unter Einbeziehung neuester verkehrstechnischer Möglichkeiten notwendig, um das auch in Zukunft wachsende Verkehrsaufkommen bewältigen zu können. Wir werden auch in diesem Bereich die Chancen der Digitalisierung nutzen, um den Verkehrsfluss zu verbessern und Verkehrsarten optimaler zu verknüpfen. Wir wollen den Erhalt und den Ausbau einer bedarfsgerechten Verkehrsinfrastruktur zur Sicherstellung einer stadtverträglichen Mobilität. Den Rückbau von Hauptverkehrsstraßen wie z.B. der Wilhelmshöher Allee oder die flächendeckende Einführung von Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen lehnen wir ab. Die Verkehrsinfrastruktur muss leistungsfähig bleiben, damit Verkehr emissionsarm fließen kann und nicht in die Wohngebiete verlagert wird. Wir wollen den Radverkehr fördern und den Radverkehrsanteil weiter erhöhen. In Bezug auf Lärmschutz, Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit bietet keine andere Verkehrsart so viele Vorteile in einem urbanen Raum. Klar ist, dass Kassel attraktiv und vor allem sicher für Radfahrer sein muss. Dabei steht für die CDU die Schaffung von Anreizen und attraktiven Rahmenbedingungen im Vordergrund. Eine Führung des Radverkehrs auf Radwegen vorrangig in den Nebenstraßen soll die Attraktivität dieses umweltfreundlichen Verkehrsmittels steigern. Wir wollen die Vernetzung der Radwegeverbindungen mit dem Ziel des flächendeckenden Ausbaus realisieren. Aus Sicherheitsgründen soll die gemeinsame Führung von Rad- und Fußgängerverkehr die Ausnahme bleiben.
19 Die Verbesserung des Radverkehrsflusses, die Ausweitung des Angebots an Fahrradabstellplätzen an Verkehrsknoten-und Umsteigepunkten und die Errichtung von Fahrradgaragen auch aus Gründen der Diebstalprävention an zentralen Orten, wie zum Beispiel Einkaufszentren, Kinos, der Universität und anderen Bildungseinrichtungen, sind unsere Ziele für die kommenden Jahre. Der Ausbau eines flächendeckenden Radwegenetzes soll in enger Abstimmung mit Mitwirkungsinteressierten vor Ort erfolgen. Bei allen Um- und Ausbaumaßnahmen ist eine umfassende Bürgerbeteiligung vorzunehmen. Eine besondere Bedeutung für die Mobilität im städtischen Raum hat der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV). Als ganzjährige Alternative zum Individualverkehr dient er auch dem Klima- und Umweltschutz. Wir treten für ein bedarfsorientiertes und qualitativ angemessenes ÖPNV-Angebot ein. Schwerpunkt ist eine gute Anbindung auch in den Stadtteilen zu bezahlbaren Preisen. Nur so kann der ÖPNV eine echte Alternative zum Individualverkehr darstellen. Wir setzen uns für den Ausbau des ÖPNV sowie für ein ausreichendes ÖPNV-Angebot in den Stadtteilen ein. Dazu zählen auch neue Straßenbahnverbindungen z.B. nach Harleshausen oder Waldau. Individualverkehr und öffentlicher Personennahverkehr sollen besser verzahnt und Umsteigezeiten reduziert werden. Kassel braucht ein neues Park-and-Ride-Konzept zur Schaffung zusätzlicher Möglichkeiten für den Umstieg der Pendler auf den ÖPNV. Wir werden den Service, die Sicherheit und die Sauberkeit im ÖPNV verbessern, weil dies, neben dem Angebot und den Fahrpreisen,wesentliche Punkte bei der Verkehrsmittelwahl sind. Dazu gehört auch kostenfreies WLAN in Bussen und Bahnen sowie die Verbesserung der digitalen Zahlungsmöglichkeiten. Die Suche von Verbindungen öffentlicher Verkehrsmittel muss auch über externe Angebote mit hohen Nutzerzahlen, wie zum Beispiel Google Maps, möglich sein. Dies ist in vielen Großstädten längst Standard. Die CDU Kassel unterstützt die Aktivitäten der KVG als lokaler Aufgabenträger im ÖPNV. Die Steuerung und Schaltung der Kasseler Ampelanlagen muss verbessert werden. Integrierte Verkehrsmanagementkonzepte und moderne Digitalsteuerungen sollen helfen, die Verkehrsabläufe in Kassel zu optimieren.
20 Um den Platz der Deutschen Einheit (Kreisel) zu entlasten und diesen bekannten Unfallschwerpunkt zu entschärfen, werden wir eine architektonisch ansprechende Brücke (sog. „Überflieger“) bauen und durch die Trennung der Hauptverkehrsströme für einen besseren Verkehrsfluss sorgen. Dabei soll eine hochwassersichere Verbindung zwischen den Autobahnen A7 und A44 über die Dresdener Straße und die B83 durch Einbeziehung des so genannten kleinen Kreisels in das Bauprojekt angestrebt werden.Mit einer Neukonzeption des Parkens wollen wir zur Belebung der Innenstadt beitragen. Dazu gehören die Senkung der Parkgebühren, eine Reduzierung der gebührenpflichtigen Zeiten, Erleichterungen für den Liefer- und Wirtschaftsverkehr („Handwerkerparken“) und die Schaffung der Möglichkeit des kostenlosen Kurzzeitparkens („Brötchentaste“). Die Verfügbarkeit von Parkmöglichkeiten ist notwendig für die Attraktivität unserer Stadt als multifunktionales Oberzentrum. Um die Aufenthaltsqualität zu steigern und mehr Raum für Radfahrer, Fußgänger und Dienstleister zu schaffen, streben wir den Bau von Quartiersgaragen in den Stadtteilen an.Wir werden den Bau eines attraktiven und leistungsfähigen Fernbusbahnhofs mit einem privaten Partner realisieren. Nur so kann Kassel als Drehkreuz und Umsteigestandort sowohl für nationale als auch für internationale Buslinien vom wachsenden Fernbusmarkt profitieren. Zur Vermeidung von innerstädtischen Verkehrsbelastungen ist ein geeigneter Standort mit guter Autobahn- und ÖPNV-Anbindung zu wählen.In Kassels Verkehrsinfrastruktur wird zu wenig Geld investiert. Wir werden deswegen ein Konzept für den Erhalt der innerstädtischen Verkehrswege erstellen und die Finanzmittel für den Unterhalt erhöhen. Regelmäßige und ordnungsgemäße Wartung und Instandhaltung der Verkehrsinfrastruktur hat Priorität vor einer teuren vorzeitigen Erneuerung.Die Fahrzeugflotten der Stadt, ihrer Eigenbetriebe und der mit ihr verbundenen Unternehmen müssen umweltfreundlicher werden. Wir setzen uns für eine klimafreundliche Fahrzeugflotte ein.
21 Kassel benötigt als Stadt in der Mitte Deutschlands und Europas auch optimale überregionale Verkehrsanbindungen. Dafür sind der Ausbau der Ost-West-Schienenverbindung und der zügige Weiterbau der A44 und der A49 nötig. Nur so lassen sich die wirtschaftlichen Chancen Kassels noch besser nutzen und entwickeln. Anlieger sind durch geeignete Maßnahmen vor Verkehrslärm zu schützen.

Digitalisierung als Chance

Kassel braucht eine umfassende Digitalisierungsstrategie, die sich ausschließlich daran orientiert, in allen Bereichen Verbesserungen für die Bürgerinnen und Bürger zu erzielen. Voraussetzung für die Nutzung digitaler Angebote sind schnelle Breitbandanschlüsse für das Internet. Wir werden den Glasfaserausbau in Kassel beschleunigen mit dem Ziel, allen Haushalten und Betrieben schnelle Internetanschlüsse anbieten zu können. Wir werden digitale Beteiligungsmöglichkeiten ausbauen. Egal ob Bauvorhaben, städtischer Haushalt oder Verkehrsprojekte: digitale Plattformen ermöglichen ganz neue Formen von Debatten und die Mitwirkung von Interessierten. Digitale Anwendungen eignen sich hervorragend zur Information und zur Vernetzung. Vom Veranstaltungskalender über Informationen zu verschiedensten Hilfsangeboten, Informationen aus der Stadtverordnetenversammlung und den Ortsbeiräten bis hin zu Kontaktmöglichkeiten, bieten digitale Angebote ganz neue Möglichkeiten. Kassel muss den digitalen Zugang zur Verwaltung und ihren Dienstleistungen verbessern und schneller ausbauen. Um diese Schnittstellen zu schaffen, sind gezielte Konzepte notwendig. Dazu sind städtische Fachverfahren zu überprüfen und anzupassen. Digitale Serviceleistungen sollen von Bürgerinnen und Bürgern, von Vereinen, Verbänden und der Wirtschaft plattformunabhängig sowohl über Webbrowser als auch in Form von Apps für mobile Endgeräte oder in Form von Machine-to-Machine-Schnittstellen genutzt werden können.

4. Liebens- und lebenswertes Kassel schaffen

Sicherheit

Bürgerinnen und Bürger haben einen Anspruch darauf, vor Kriminalität geschützt zu werden. Das bundesweit einmalige hessische Landesprogramm „KOMPASS“ hat auch in Kassel geholfen, die Sicherheitsarchitektur individuell anzupassen und weiterzuentwickeln. Um Kriminalität auf allen Ebenen konsequent bekämpfen zu können, werden wir das Personal der Stadtpolizei aufstocken und die Präventionsarbeit ausbauen. An Kriminalitätsschwerpunkten, aber auch an Orten mit hohem Konfliktpotenzial und im Bereich des Universitätsgeländes werden wir die Präsenz städtischer Ordnungskräfte erhöhen. Wir werden die Erreichbarkeit des Ordnungsamtes deutlich verbessern. In Fragen der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit muss das Ordnungsamt auch außerhalb der üblichen Bürozeiten erreichbar sein. Wir streben die Einrichtung von Waffenverbotszonen im Bereich der Innenstadt nach dem Wiesbadener Modell an. An Kriminalitätsschwerpunkten werden wir Videoanlagen installieren, weil dadurch Straftaten verhindert und Straftäter schneller ermittelt werden können. Die Trinker-, Drogen- und Dealerszene sowie das aggressive Betteln dürfen das Stadtbild nicht weiter prägen. Dazu gehört ein verbessertes Streetworking, aber auch der Einsatz der städtischen Ordnungskräfte und der Polizei. Lutherplatz, Friedrichsplatz, aber auch andere öffentlich zugängliche Orte wie die Samuel-Beckett-Anlage dürfen nicht dieser „Szene“ überlassen werden. Schulen, Kindertagesstätten und Jugendeinrichtungen müssen besser vor den negativen Begleiterscheinungen der Drogen-, Trinker- und Prostitutionsszene geschützt werden. Wir werden die Beleuchtung von Straßen und Gehwegen verbessern. „Dunkle Ecken“ sollen in Kassel der Vergangenheit angehören.
26 Gegen Raserei im Straßenverkehr sind mobile Geschwindigkeitsmessungen sehr effektiv und deswegen stationären Messanlagen vorzuziehen. Konsequentes Vorgehen gegen Ruhestörungen. Das Bedürfnis der Bevölkerung nach Erholung und nächtlicher Ruhe hat gegenüber Alkohol- und Drogenkonsum Vorrang. Ordnungsrechtliche Voraussetzungen sind so zu gestalten, dass wirksam gegen Belästigungen und Ruhestörungen vorgegangen werden kann.Wir treten ein für eine Verbesserung der Ausstattung im Bereich Katastrophenschutz als integraler Bestandteil von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk (THW) und den Rettungsdiensten sowie für die Besetzung aller offenen Stellen bei der Berufsfeuerwehr.

Sauberkeit

Wesentlich für ein positives Erscheinungsbild und die Aufenthaltsqualität einer Stadt ist die Sauberkeit. Verunreinigungen, Verschmutzungen und Müllablagerungen im öffentlichen Raum müssen geahndet und sofort beseitigt werden. Wir werden der Vermüllung und der Verwahrlosung öffentlicher Orte stärker entgegenwirken. Dafür werden wir u.a. die Reinigungsintervalle in der Innenstadt erhöhen und die Buß- und Verwarngelder für das „wilde Entsorgen" von Müll und Abfall sowie das Verschmutzen mit Abfall einschließlich Zigarettenresten und Kaugummis auf öffentlichen Flächen, Wegen, Plätzen und in Grünanlagen auf das höchst zulässige Maß festsetzen. Entsprechende Kontrollen sind einzurichten und Verstöße konsequent zu ahnden. Wir gehen weiter gegen illegale Graffiti vor. Unser Ziel ist die Sicherstellung einer schnellstmöglichen Entfernung der das Stadtbild verunstaltenden Schmierereien. Ordnungswidrigkeiten in Bezug auf die öffentliche Sauberkeit müssen zukünftig in stärkerem Maße geahndet werden.

Schule und Bildung

Schule hat die Aufgabe, Heranwachsende auf das Leben vorzubereiten. Im Zeitalter der Digitalisierung gehört dazu natürlich auch, Schülerinnen und Schülern einen angemessenen Umgang mit digitalen Geräten zu vermitteln und sie zu lehren, wie man mit einem Computer effektiv lernen und arbeiten kann. Wichtig ist ein brauchbares methodisch-didaktisches Konzept, auf dem eine entsprechende Software aufbaut. Fortbildungen sind daher dringend erforderlich, bevor für viel Geld Dienstlaptops angeschafft werden, die schon wieder veraltet sind, bevor sie zum Einsatz kommen. Digitalisierung ist allerdings kein Garant für guten Unterricht. Entscheidend sind die Lehrerpersönlichkeit und vor allem ihre Fähigkeit, Schülerinnen und Schüler für das Lernen zu begeistern. Wir setzen uns nachdrücklich für eine schnelle und flächendeckende Umsetzung des von der Bundesregierung beschlossenen Digitalpaktes Schule ein. Dazu sind erforderlich:- Anforderung von bereitstehenden Mitteln i. H. v. 16,2 Mio. Euro bis Ende 2021- (W)LAN-Ausbau- IT-Support an Schulen- Fortbildung für Lehrkräfte Unser bildungspolitischer Leitgedanke ist unverändert der Fortbestand von Schulvielfalt und Wahlfreiheit. Das bedeutet für uns konkret: Vernetzung der unterschiedlichsten Bildungsangebote von der Kita über Grundschulen bis zu weiterführenden Schulen sowie Förderung der Verzahnung und Kooperation von grundständigen und Oberstufengymnasien mit der Universität und der Wirtschaft. Stärkung des Kasseler Ostens als Bildungsstandort. Neue Wohngebiete (Lossegrund, Salzmann) erfordern neue Schulstandorte. Fortentwicklung einer behutsamen, schülerbezogenen Inklusion mit der Beschulung behinderter Kinder in Regelschulen, sofern es dem Wohl der betroffenen Kinder nützt und die räumlichen, sächlichen und personellen Voraussetzungen gegeben sind.
28 Beibehaltung der gut und bedarfsgerecht ausgestatteten Förderschulen für Kinder mit Behinderungen, die nicht in Regelschulen unterrichtet werden können. Stärkung und Ausbau der Bildungsregion Kassel als Oberzentrum beruflicher Schulbildung und Weiterqualifikation, beruflicher Ausbildung und fördernder Begleitung von unzureichend qualifizierten jungen Menschen. Weiterentwicklung der Beruflichen Schulen zu regionalen Kompetenzzentren für lebensbegleitende berufliche Fort- und Weiterbildung. Sanierung weiterer Schulen und Sporthallen. Unterstützung des Ausbaus der Universität Kassel und Förderung von Kontakten und Partnerschaften. Stärkere Unterstützung von Initiativen zur politischen Bildung und Teilhabe.4.4.SozialesDie Veränderungen durch den demografischen Wandel sowie knapper werdende Mittel und neue soziale Herausforderungen machen es notwendig, neue Wege zu gehen mit dem Ziel, unseren Sozialstaat zu erhalten und zukunftssicher zu machen. Kassel soll eine soziale Stadt bleiben, eine Stadt der Generationen und auch der Integration. Sozialpolitik ist dabei nicht nur eine Frage des Geldes, sondern auch des gesellschaftlichen Klimas. Basis unserer Sozialpolitik sind die Grundsätze der christlichen Soziallehre und das Subsidiaritätsprinzip. Wir helfen dort, wo der Einzelne nicht mehr leistungsfähig ist und deswegen Hilfe notwendig wird. Und wir helfen mit dem Ziel, Menschen schnellstmöglich den Weg aus der Hilfsbedürftigkeit zu ermöglichen. Die Basis unseres Gemeinwesens bilden die Familien, die es zu fördern und zu stärken gilt. Familie ist überall dort, wo Eltern, aber auch Alleinerziehende für ihre Kinder und Kinder für ihre Eltern dauerhaft Verantwortung tragen. Familienpolitik ist die beste Sozialpolitik.
29 Die zahlreichen Hilfsangebote der Stadt müssen sich immer an den Bedürfnissen der Menschen orientieren und sie müssen sich vor dem Hintergrund komplexer Problemlagen ständig bedarfsgerecht weiterentwickeln. Wir stehen für den Erhalt der sozialen Infrastruktur und eine leistungsfähige Gesundheitsvorsorge sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich. Die CDU bekennt sich sowohl zur Gesundheit Nordhessen Holding (GNH) mit dem Klinikum als einem Haus der Maximalversorgung in kommunaler Trägerschaft als auch zu allen Kasseler Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen.4.5.Wohnen Der beste Schutz vor hohen Mieten ist ein größeres Angebot an Wohnungen. Dies werden wir mit der Realisierung eines städtischen Wohnungsbauprogramms voranbringen. Eine wachsende Universität mit steigenden Studentenzahlen bedeutet auch eine größere Nachfrage nach Wohnungen. Wir werden mit Unterstützung von privaten Investoren und in Zusammenarbeit mit dem Studierendenwerk die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum für Studentinnen und Studenten fördern. Vorhandene Wohnraumpotenziale werden wir durch gezielte Erschließung nutzen. Dies betrifft zum Beispiel die Aufstockung und die Umnutzung von Nichtwohngebäuden zur Schaffung von neuem Wohnraum. Wir planen die Schaffung einer städtischen Anlaufstelle zur Unterstützung und Beschleunigung von Wohnbauvorhaben. Wir werden uns bei der städtischen Wohnungsbaugesellschaft für die Schaffung von Mietkaufmodellen zur Eigentumsförderung einsetzen. Wohnungseigentum ist der beste Schutz vor steigenden Mieten und eine gute Altersvorsorge

Kultur

Wir werden die Sicherung eines vielfältigen kulturellen Angebots unterstützen. Dafür ist eine angemessene finanzielle Ausstattung notwendig. Wir wollen mehr Vernetzung, mehr Dialog und Transparenz.Die drei Weltmarken Herkules mit Wasserspielen, Brüder Grimm und documenta sind weiterzuentwickeln. Dieses Potenzial muss stärker genutzt werden.Wir treten für die Sicherung der Sammlung des in seiner Art einmaligen Tapetenmuseums in Kassel durch Unterstützung des Museumsneubausein.Wir werden die Nutzungsmöglichkeiten städtischer Räume und Bürgerhäuser für Kulturschaffende und Vereine weiter ermöglichen und ausbauen.Wir werden die documenta weiter fördern und stärken. Sie muss unabhängig von unterschiedlichen Ausstellungskonzepten untrennbar mit dem Standort Kassel verbunden bleiben und auch zwischen den Ausstellungen erlebbarer werden. Deshalb unterstützen wir die Realisierung des documenta-Instituts an einem geeigneten Standort.Wir wollen Kinderkultur als Schwerpunkt städtischer Kulturarbeit verankern.Das innerstädtische Quartier rund um den „Kulturbahnhof“ muss aufgewertet werden. Auch neue Quartiere wie die Galerieszene der Südstadt oder im Kasseler Westen wollen wir stärken. Der Kasseler Osten verdient mehr Aufmerksamkeit und bietet vielfältige Chancen.Wir sichern das Staatstheater als Drei-Sparten-Haus auf höchstem künstlerischem Niveau, fördern aber auch die „freie Szene“ und die Schaffung von mehr Probemöglichkeiten.Der Bestand der Musikakademie der Stadt Kassel „Louis Spohr“ und der Musikschule sowie weiterer privater Musikschulen ist zu sichern.
31 Die Unterstützung und Weiterentwicklung bedeutender Volksfeste der Stadt wie „Zissel“, Waldauer Enten- und Wehlheider Kirmes“, Karneval und „Altstadtfest“ sind uns ein besonderes Anliegen.Wir werden eine ideenreiche, vernetzte Kulturwerbung unter Nutzung von Onlinemedien, Apps und Printprodukten schaffen. Wir unterstützen das bürgerschaftliche Engagement für die Stadtteilbibliotheken. Die Stadtbibliothek muss in die Lage versetzt werden, vermehrt auch neue und digitale Medien zu nutzen und anbieten zu können.Wir treten für die Erweiterung des Naturkundemuseums ein, um mehr Raum für die pädagogische Arbeit mit Kindern zu schaffen.Das musikalische Erbe Kassels werden wir pflegen.Wir bekennen uns zur Stärkung von Stadtmuseum und Stadtarchiv als Orte der Vermittlung Kasseler Geschichte. Diese Einrichtungen müssen personell, räumlich und in ihrer Ausstattung so gestärkt werden, dass sie ihre Aufgabe angemessen wahrnehmen können.Wir unterstützen die Ansiedlung des Stadtarchivs an einem geeigneten Ort in der Kasseler Innenstadt, um wissenschaftliche, private und archivpädagogische Nutzung zu ermöglichen. Beseitigung des Mangels an Magazinflächen, damit kommende Generationen zukünftig über das Akten- und Archivmaterial von heute verfügen können .Für uns ist die Volkshochschule ein wichtiger Ort der außerschulischen Bildung. Wir treten ein für die Rettung historischer Denkmäler. Die Anbringung von Hinweisschildern zur stadtgeschichtlichen Einordnung von Denkmälern soll auch unter Berücksichtigung digitaler Möglichkeiten wie QR-Codes erfolgen. Intensivierung der Kulturförderung. Mehr Anerkennung, Förderung und Unterstützung von Kunst und Kultur in den Stadtteilen

Sportz

Wir wollen allen Bürgerinnen und Bürgern in Kassel Raum und Möglichkeiten für sportliche Aktivitäten geben. Wir fördern den Sport, werden die Unterstützung für die Sportvereine weiter ausbauen und sorgen für einen funktionsgerechten Erhalt sowie den Aus- und Neubau von Kasseler Sportstätten. Dazu gehören neben den Sporthallen auch die dazugehörige Infrastruktur, die Sportplätze sowie Funktionsgebäude und die notwendige Technik. Die Einhaltung energetischer Standards und die Barrierefreiheit sind dabei selbstverständlich zu beachten. Wir fühlen uns der Förderung von Kindern und Jugendlichen in Vereinen besonders verpflichtet und wir werden die Förderung des Vereinslebens verstärken. Besonders der Sport trägt neben anderen Aktivitäten in zahlreichen Vereinen zum sozialen Zusammenhalt bei. Dabei nimmt die Nachwuchsförderung einen besonderen Stellenwert ein. Deswegen wollen wir, dass Jugendlichen unabhängig von ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit eine Vereinsmitgliedschaft möglich ist. Immer weniger Kinder können schwimmen. Wir werden deswegen die Schwimmkompetenz durch kostenlose Schwimmkurse fördern. Dazu gehören auch der Erhalt und die Instandsetzung der städtischen Lehrschwimmbecken. Zahlreiche Kasseler Vereine nutzen städtische Sportstätten. Zukünftig soll ein digitales Belegungsmanagementsystem schneller und benutzerfreundlicher Informationen liefern und die Vergabe entsprechender Nutzungszeiten effizienter ermöglichen. Wir werden Schul- und qualifizierten Vereinssport besser verzahnen. So kann in den Schulen für Sport geworben werden, Talente unter den Schülerinnen und Schülern besser erkannt und in den Vereinen gezielt entwickelt und gefördert werden.


Die Basis unseres Gemeinwesens bilden die Familien, die es zu fördern und zu stärken gilt.

Familie ist überall dort, wo Eltern, aber auch Alleinerziehende für ihre Kinder und Kinder für ihre Eltern dauerhaft Verantwortung tragen. Familienpolitik ist die beste Sozialpolitik. Die zahlreichen Hilfsangebote der Stadt müssen sich immer an den Bedürfnissen der Menschen orientieren und sie müssen sich vor dem Hintergrund komplexer Problemlagen ständig bedarfsgerecht weiterentwickeln.

Basis für eine lebendige Kommune sind solide Haushalte.

Nicht nur für unsere Bürgerinnen und Bürger, sondern auch für nachfolgende Generationen ist es wichtig, dass mit öffentlichen Mitteln verantwortungsbewusst und wirtschaftlich umgegangen wird. Hierfür steht die #CDU. Zum nachhaltigen und vorausschauenden Umgang mit öffentlichen Mitteln gehört, dass man sich nur leisten kann, was auch bezahlbar ist.
Ein solider städtischer Haushalt ist auch in Corona-Zeiten die Grundlage für Wohlstand und Erfolg. Wir werden deswegen mit zielgerichteten #Investitionen in die Zukunft unserer Stadt und der hier lebenden Menschen sowie mit Investitionen in unsere Infrastruktur und unsere Wirtschaft den Standort #Kassel stärken.

Aus Verantwortung für kommende Generationen werden wir dabei aber keine Schuldenberge anhäufen, die später nicht mehr abgebaut werden können. Ein entscheidender Faktor für die Attraktivität eines Gewerbestandortes ist der Gewerbesteuerhebesatz. Wir lehnen eine weitere Anhebung dieser Steuer ab.
Unser Ziel bleibt die Senkung des Gewerbesteuerhebesatzes, wenn sich hierfür ein finanzieller Spielraum im Haushalt ergibt.

Wir werden den Service, die Sicherheit und die Sauberkeit im ÖPNV verbessern, weil dies, neben dem Angebot und den Fahrpreisen, wesentliche Punkte bei der Verkehrsmittelwahl sind. Dazu gehört auch kostenfreies WLAN in Bussen und Bahnen sowie die Verbesserung der digitalen Zahlungsmöglichkeiten.
Die Suche von Verbindungen öffentlicher Verkehrsmittel muss auch über externe Angebote mit hohen Nutzerzahlen, wie zum Beispiel Google Maps, möglich sein. Dies ist in vielen Großstädten längst Standard. Die CDU Kassel unterstützt die Aktivitäten der KVG als lokaler Aufgabenträger im ÖPNV

Wir wollen die Sanierung weiterer Schulen und Sporthallen.
Stärkung und Ausbau der Bildungsregion Kassel als Oberzentrum beruflicher Schulbildung und Weiterqualifikation, beruflicher Ausbildung und fördernder Begleitung von unzureichend qualifizierten jungen Menschen. Weiterentwicklung der Beruflichen Schulen zu regionalen Kompetenzzentren für lebensbegleitende berufliche Fort- und Weiterbildung.

Unterstützung des Ausbaus der Universität Kassel und Förderung von Kontakten und Partnerschaften.
Stärkere Unterstützung von Initiativen zur politischen Bildung und Teilhabe.

Wir wollen eine intensivere Vermarktung der positiven Standortfaktoren Kassels.
Kassel muss nicht nur als documenta-, Welterbe- und Kulturstadt, sondern auch als Wirtschafts-, Sport- und Tourismusmetropole ausgebaut und stärker ins Bewusstsein gerückt werden.
Kassel muss als Standort für #Messen, #Kongresse und Tourismus weiter entwickelt werden. Das Engagement von Kassel Marketing soll weiter unterstützt und ausgebaut werden.

Die Kooperation zwischen #Hotels und Kulturträgern beim #Tourismus ist zu steigern. Weiterhin sind auch neue Felder wie z.B. der #Radtourismus zu erschließen. Darüber hinaus soll der Reisemobiltourismus gestärkt werden und wir wollen eine Förderung des #Wassertourismus über #Fulda und Weser mit einer lebendigen Freizeit- und Ausflugsschifffahrt.

Wir fördern alle Formen von nachbarschaftlichem Engagement. Dies ermöglicht gerade Seniorinnen und Senioren, ihr Leben länger in den eigenen vier Wänden verbringen zu können, beugt Vereinsamung vor und eröffnet viel Raum für ein sinnvolles Miteinander. Die CDU Kassel unterstützt diesbezügliche Aktivitäten von Wohnungsbaugesellschaften, Wohnungsbaugenossenschaften sowie von allen anderen Akteuren und wird sich dafür einsetzen, diese Angebote für alle Bürgerinnen und Bürger in den jeweiligen Stadtteilen zu öffnen. Wir werden eine „Senioren-App“ einführen, um Seniorinnen und Senioren einen erleichterten Zugang zu Themen wie zum Beispiel Versorgung, Betreuung, Prävention etc. zu bieten.

Wir setzen uns ein für die Sicherstellung der Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger am allgemeinen und öffentlichen Leben. Dies schließt die Gleichstellung und gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ebenso ein wie die Fürsorge für sozial benachteiligte Menschen.

Wir fördern generationsübergreifende Projekte des Wohnens, Lernens und des miteinander Lebens. Der Zugang zu Sport, Kultur, Freizeit und Bildung für alle Bürgerinnen und Bürger muss erleichtert werden.

Wir werden die Partizipation von Kindern und Jugendlichen an städtischen Entscheidungsprozessen durch die Umsetzung eines Jugendparlaments stärken sowie die Teilhabe am Kultur- und Freizeitangebot verbessern.
Wir werden für Kinder und Jugendliche verstärkt digitale Möglichkeiten nutzen zur Bekämpfung häuslicher Gewalt oder anderer Übergriffe, wie zum Beispiel mittels einer App mit SOS-Funktion zur Kontaktaufnahme mit den zuständigen Einrichtungen in Notlagen. Die aufsuchende Arbeit der Jugendhilfe als ein Frühwarnsystem für besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen werden wir ausbauen.

Wir werden Programme zur Aufklärung von Jugendlichen über die Gefahren des politischen und religiösen Extremismus fördern.
Wir werden für die finanzielle Absicherung der Jugendverbände und freien Träger der Jugendhilfe sorgen. Wir fördern die Kinder- und Jugendarbeit zum Beispiel bei den freiwilligen Feuerwehren und vielen anderen Vereinen sowie die Jugendkulturszene. Damit unsere Kinder gefahrlos spielen können, werden wir für eine kontinuierliche Instandsetzung und bessere Pflege von Kinderspielplätzen im Stadtgebiet sorgen.

Unsere 36 Kandidaten

  • Dr. Michael von Rüden

    Liste 1 Platz 1

  • Eva Kühne-Hörmann

    Liste 1 Platz 2

  • Dominique Kalb

    Liste 1 Platz 3

  • Barbara Herrmann-Kirchberg

    Liste 1 Platz 4

  • Heinz Schmidt

    Liste 1 Platz 5

    Für ein leistungsfähiges ambulantes und stationäres Gesundheitswesen.

  • Stefan Kortmann

    Liste 1 Platz 6

  • Jutta Schwalm

    Liste 1 Platz 7

    Für Erhalt und Instandsetzung städtischer Lehrschwimmbecken

  • Dr. Norbert Wett

    Liste 1 Platz 8

    Für mehr Miteinander von Handwerk, Wirtschaft und Kommune.

  • Marcus Leitschuh

    Liste 1 Platz 9

  • Alexander Grotov

    Liste 1 Platz 10

  • Vera Wilmes

    Liste 1 Platz 11

    Für gemeinsame Ziele bei Klima – und Umweltschutz: Bürgerbeteiligung vor politischen Entscheidungen ist mir wichtig.

  • Holger Römer

    Liste 1 Platz 12

  • Maximilian Bathon

    Liste 1 Platz 13

  • Holger Augustin

    Liste 1 Platz 14

    Für eine Umweltpolitik mit Sinn und Verstand.

  • Annette Knieling

    Liste 1 Platz 15

  • Christoph Frank

    Liste 1 Platz 16

  • Nicole Siebrecht

    Liste 1 Platz 17

  • Jan Hörmann

    Liste 1 Platz 18

    Für Freiheit der Schifffahrt und eine belebte Fulda.

  • Walter Mathias

    Liste 1 Platz 19

  • Matthias Grund

    Liste 1 Platz 20

  • Mark Fürst

    Liste 1 Platz 21

  • Christian Reith

    Liste 1 Platz 22

    Für einen stärkeren Wissenstransfer zwischen Universität und Unternehmen.

  • Natalie Paschenko

    Liste 1 Platz 23

  • Eugen Jung

    Liste 1 Platz 24

  • Claudia Dippel

    Liste 1 Platz 25

    Soziale Themen mit Engagement vertreten.

  • Tim Wrotny

    Liste 1 Platz 26

  • Brigitte Thiel

    Liste 1 Platz 27

  • Regina Niebelung

    Liste 1 Platz 28

  • Thomas Fröhlich

    Liste 1 Platz 29

  • Michaela Reuter

    Liste 1 Platz 30

  • Martina Barkanowitz

    Liste 1 Platz 31

  • Vincent Streiter

    Liste 1 Platz 32

  • Ekkehardt Klinkow

    Liste 1 Platz 33

  • Jörg Westerburg

    Liste 1 Platz 34

  • Julia Abt

    Liste 1 Platz 35

  • Patrick Brauner

    Liste 1 Platz 36


Unser Flyer


So geht Briefwahl, Kumulieren und Panaschieren