Der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Dr. Michael von Rüden, schlägt die Errichtung eines Erweiterungsbaues auf dem Schulgelände des Friedrichsgymnasiums vor.

Dadurch könnten die Kapazitäten des FG dauerhaft auf Fünf- bis maximal Sechszügigkeit festgelegt werden. Eine Kapazitätsfestlegung ist nach Ansicht von Dr. von Rüden vor allem im Blick auf die Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis dringend erforderlich, die das FG wegen des Angebotes von Latein als erster Fremdsprache besuchen möchten. Derzeit schon habe das FG einen Anteil von 66% seiner Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis. Denkbar sei eine Kooperationsvereinbarung mit dem Landkreis zur dauerhaften Regelung der Übergänge von Schülerinnen und Schülern aus dem Landkreis an das FG. Die Baumaßnahme sollte nach Auffassung von Dr. von Rüden in das Schulbauprogramm der GWGpro aufgenommen werden. Demnach würde die GWGpro als Projektleiterin in der Eigenschaft als Bauherrenvertreterin und Vermieterin für die Stadt Kassel Immobilien GmbH & Co. KG mit der Durchführung eines Erweiterungsbaues auf dem Schulgelände des Friedrichsgymnasiums beauftragt werden, analog zu den Schulen aus dem Maßnahmenpaket 1 der Schulbausanierung. Diese Baumaßnahme sollte im gleichen Kooperationsmodell erfolgen wie im Maßnahmenpaket 1 zwischen der Stadt Kassel Immobilien GmbH & Co. KG und der GWGpro. Nach vorliegenden Informationen belaufen sich die Baukosten auf ca. 3,2 Mio. €: „Mit der Einbeziehung eines Gymnasiums in das Bauprogramm würde auch dem Einwand entgegengewirkt, dass es sich hierbei um ein reines Gesamtschulprojekt (inkl. einer Berufsschule) handelt“, so Dr. von Rüden.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag