Die CDU-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung fordert den rot-grünen Magistrat auf, das documenta-Institut nicht auf dem Karlsplatz zu bauen.

„Die CDU hält den Karlsplatz sowohl aus städtebaulicher Sicht wie auch aus historischen Gründen für nicht geeignet, so der stadtentwicklungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion“, Dominique Kalb. Da dieser vom Magistrat vorgeschlagene Standort keineswegs alternativlos ist, wird die CDU in der Stadtverordnetenversammlung beantragen, das documenta-Institut an einem der verfügbaren Alternativstandorte wie z.B. auf der Parkfläche am Staatstheater (Du-Ry-Straße) oder hinter dem Ottoneum (Papinplatz) zu realisieren. Denkbar wäre auch das Grundstück Wilhelmshöher Allee 2-4, welches bislang noch nicht in die Standortüberlegungen eingebunden war. Alle diese Standorte wären geeigneter als der Karlsplatz und der Magistrat sollte jetzt eine bessere Entscheidung treffen. „Wir brauchen auf dem Karlsplatz kein Gebäude, welches mit 6.500 qm Bruttogeschossfläche die in unmittelbarer Nähe befindliche Karlskirche erdrückt. Was der Karlsplatz braucht, ist eine städtebauliche Aufwertung, Licht, Luft und vor allem Bäume“, so Kalb.

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