„Es ist eine Entscheidung, die uns alle hoch erfreut hat. Damit ist der Grundstein für den Ausbau des Museums für Sepukralkultur in Kassel gelegt. Deutschlands einziges Museum dieser Art kann nun für die Zukunft planen“, so Kassels CDU-Chefin Eva Kühne-Hörmann kurz nach Bekanntwerden der Entscheidung.

„Dieser Erfolg ist vor allem dem Engagement der Landesregierung und dem persönlichen Engagement der Justizministerin Eva Kühne-Hörmann zu verdanken, die sich vehement im Kanzleramt dafür eingesetzt haben, dass im Etat für Kultur und Medien insgesamt 7 Millionen Euro für das Museum bereitgestellt werden. Für Kassel sagen wir ‚Danke‘ und sind ein wenig stolz, dass wir nun einen wichtigen Schritt nach vorn im Ausbau der städtischen Kulturlandschaft gehen können“, so Marcus Leitschuh, der kulturpolitische Sprecher der CDU-Fraktion in der Stadtverordnetenfraktion.
„Das Sepulkralmuseum widmet sich den Themen Tod, Sterben und Trauer. Es sind Themen, die das Leben bestimmen und dennoch von vielen Menschen als unangenehm empfunden werden. Dabei unterliegt der gesellschaftliche Umgang mit dem Thema Tod einen ständigen Wechsel. Das Museum für Sepulkralkultur macht diesen Wandel für ein breites Publikum sichtbar und trägt damit seit nahezu zwei Jahrzehnten dazu bei, dass in Kassel neben der Documenta auch eine weiter, in Deutschland einzigartige Kulturinstitution ihren Sitz hat. Der Ausbau des Museums wird die Attraktivität der gesamten Region erhöhen, denn es wird ein wichtiger Anziehungspunkt und Besuchermagnet für die Stadt bleiben“, so die CDU-Kreisvorsitzende in Kassel, Eva Kühne- Hörmann.
„Mit der Förderzusage ist jetzt das Signal für den Umbau und die energetische Sanierung des Gebäudes gegeben. Damit können die problematischen raumklimatischen Bedingungen innerhalb des Museums, eine Umverteilung von Funktionen und die grundlegende Renovierung des Hauses und seiner technischen Ausstattung angegangen werden. Dieser Start wird die vom neuen Leiter Dr.
Dirk Pörschmann mit viel Enthusiasmus begonnene Planung für eine umfassende inhaltliche Neuaufstellung der Dauerausstellung begleiten und ergänzen“, so der stadtentwicklungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Dominique Kalb.
„Der Bund hält damit seine Zusage zur Übernahme der Hälfte der Kosten ein. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf ca. 14 Miollionen Euro. Das sind Investitionen in ein europaweit renommiertes Museum mit einem hohen wissenschaftlichen Ruf. Jetzt ist die Stadt Kassel als Partnerin gefordert, die erforderlichen Co-Finanzierungsmittel in den Haushalt einzustellen und die vertraglich vereinbarte Kooperation zu erfüllen“, so Eva Kühne-Hörmann.

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