„Während die ganze Welt unter der Corona-Pandemie leidet und ganz Deutschland derzeit mit vielen Einschränkungen leben muss, kann in ganz Kassel mit wenigen Ausnahmen zu Sylvester nach Herzenslust geknallt werden“, bemängeln der Fraktionsvorsitzende der CDU im Kasseler Rathaus Dr. Michael von Rüden und der sicherheitspolitische Sprecher, Stefan Kortmann. Während im Landkreis Kassel Sylvester-Feuerwerk verboten ist, soll das in Kassel in weiten Teilen möglich sein. Hier wird ein Feuerwerks-Tourismus im erheblichem Umfang gefördert. Mit dem Einhalten der Abstandsregeln kann hier nicht gerechnet werden. Der weitere Anstieg der Corona-Infektionen ist da zu erwarten. Für die Geschäftsleute, die Pyrotechnik aus dem Sortiment nehmen mussten, muss das wie ein Schlag ins Gesicht erscheinen. Da in der Presse niemand als Verantwortlicher genannt wird, ist davon auszugehen, so die beiden CDU-Vertreter, dass es sich an dieser Stelle wieder einmal um eine Allein-Entscheidung von Oberbürgermeister Geselle handelt, wie im Sommer auf der Friedrich-Ebert-Straße, wo unkontrollierbare Zustände zu einem nicht unerheblichen Anstieg der Erkrankungen geführt haben. Nur diesmal ist die Lage bedeutend schlimmer, da damit zu rechnen sein wird, dass auch die ohnehin schon an der Grenze der Belastbarkeit arbeitenden Kasseler Kliniken noch weiter belastet werden, wenn es zu Verletzungen kommt. Die CDU fordert den Oberbürgermeister eindringlich auf, diese völlig unsinnige Entscheidung zu revidieren und für die ganze Stadt ein Böllerverbot zu erlassen. „In dieser Zeit sollten sich alle Bürgerinnen und Bürgern an die aktuellen Regeln halten und auf das Böllern und Abrennen von Feuerwerk gänzlich verzichten“, so Dr. von Rüden und Stefan Kortmann abschließend. #ihrestimmedervernunft Bild von Pexels auf Pixabay

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