Als ein Signal in die völlig falsche Richtung bezeichnet der CDU-Bundestagskandidat für den Wahlkreis 168 (Kassel-Stadt), Dr. Norbert Wett, die neue Mitnahmeverordnung von KVG und NVV. „Es ist nur schwer nachvollziehbar, wenn pro Tram oder Bus nur noch ein Rollstuhl oder Scooter mitgenommen werden soll, obwohl in den Fahrzeugen der KVG und des NVV durchaus für mehrerer dieser Bewegungshilfen Platz ist“, so Dr. Wett. Mobilitätseingeschränkte Menschen brauchen, genau wie alle anderen, die Gewissheit, dass, wenn sie an einer Haltestelle stehen, auch zeitnah von den Fahrzeugen des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) mitgenommen werden. Dr. Wett verweist an dieser Stelle auf das Ziel der CDU-Bundestagsfraktion, eine Personenbeförderungsgesetznovelle um den öffentlichen Personennahverkehr sowie den Fernbuslinienverkehr bis zum Jahr 2022 vollständig barrierefrei zu gestalten. Hierzu gebe es bereits eine interfraktionelle Initiative von Union, SPD, und Grünen. Dr. Wett fordert die Verantwortlichen bei KVG und NVV eindringlich im Sinne der mobilitätseingeschränkten Menschen, die auf den ÖPNV angewiesen sind, auf, die Mitnahmeverordnung wieder zurückzunehmen.

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