Nach langer Verzögerungstaktik und dem offen ausgetragenen Streit innerhalb der rot-grünen Rathauskoalition, scheint Oberbürgermeister Geselle nun doch endlich eingesehen zu haben, dass die CDU-Fraktion mit ihrer langjährig erhobenen Forderung nach einem Ausbau der Videoüberwachung am Ende Recht behalten hat.

Die jetzige Einführung der Videoüberwachung in der Innenstadt wurde stets von Fachleuten und großen Teilen der Bevölkerung als wirksames Mittel zur vorbeugenden Verbrechensbekämpfung, aber auch als Mittel zur Aufklärung von tatsächlichen Straftaten begrüßt. „Leider hat der Oberbürgermeister sich lange Zeit gegen die ideologischen Bedenken seiner grünen Mitstreiter im Rathaus nicht durchsetzen können“, so der sicherheitspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Stefan Kortmann. Umso erfreulicher ist, dass sich die Vernunft und die sachlich überzeugenden Argumente der CDU-Fraktion wenigstens in diesem Falle beim Oberbürgermeister durchgesetzt haben.

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