Nach der Ablehnung im Kulturausschuss haben die Stadtverordneten von Grünen und SPD auch in der Stadtverordnetenversammlung gegen einen Antrag der CDU-Fraktion gestimmt, der die Einbeziehung kultureller Träger zur Stärkung der Unverwechselbarkeit des Stadtfestes befürwortete. „Kassel Marketing arbeitet an einem neuen Konzept des Stadtfestes. Wir wollen diesen Weg unterstützen und gleichzeitig als Kommunalpolitiker ein starkes Bekenntnis zur lokalen Kultur ablegen“, so Marcus Leitschuh, kulturpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. Einmal mehr zeigt sich jedoch, dass Rot-Grün z.B. die freie Szene im Stich lässt, wenn es konkret wird. Leitschuh: „Mit Kulturpolitik auf Kulturhauptstadtniveau hat das derzeitige kleinkarierte Verhalten von Rot-Grün im Kulturausschuss und in der Stadtverordnetenversammlung nichts zu tun.“ Eigene kulturpolitische Initiativen gab es seit der Kommunalwahl von Rot-Grün kaum und andere Anträge werden taktisch durchsichtig abgelehnt, weil man über eigene Ideenlosigkeit hinwegtäuschen will.

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