Mit Unverständnis hat die CDU-Fraktion auf die Ablehnung eines Prüfauftrages im Ausschuss für Jugend, Schule und Bildung reagiert. Der Magistrat sollte aufgefordert werden zu prüfen, ob Veranstaltungen wie „18.jetzt“ in München auch in Kassel möglich wären. Unter dem Motto „18.jetzt“ lädt der Münchner Oberbürgermeister alle 18-jährigen Münchnerinnen und Münchner zum nach eigenen Angaben „ultimativen Rathaus-Clubbing“. Das Fest im Rathaus mischt Tanz und Information, Kultur und Begegnung, kreative Kunst und Angebote zu politischen Fragen der Stadt. „Die CDU hat eine Anregung zur Prüfung dieses Veranstaltungsformates unterstützt, doch Rot-Grün wollte sich noch nicht einmal mit den Fakten beschäftigen“, so Marcus Leitschuh, Jugendpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. Das Format "18.jetzt" sei es Wert, über Wege der Politikvermittlung und der Ansprache von jungen Leuten in der Stadt zu diskutieren. Leider habe man in den letzten Jahren immer wieder die Erfahrung machen müssen, dass Anfragen und Anträge der Opposition für Rot-Grün eine offenbar einer Majestätsbeleidigung gleichkamen. Leitschuh: „Wir finden, dass bei einer verantwortungsvollen Jugendpolitik erst einmal die Fakten auf den Tisch müssen und nach einer Prüfung entscheiden werden sollte. Die Ablehnung eines Prüfauftrages mit offenem Ende hat mit inhaltlicher Auseinandersetzung nichts zu tun.“ Dies sähe Rot-Grün offenbar anders in den Fällen, wo sie selbst nicht auf die Idee gekommen sind.

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