Mit einem Antrag in der Stadtverordnetenversammlung will die CDU-Fraktion für eine breitere Einbeziehung der lokalen Kulturszene beim Kasseler Stadtfest sorgen. „Ziel soll sein, dass die Kasseler Bürgerinnen und Bürger das Stadtfest noch mehr als bisher als ein Fest der ganzen Stadt erleben können und die Programmpunkte unverwechselbarer werden“, so Marcus Leitschuh, kulturpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. Kooperationspartner können kulturelle Träger in der Innenstadt wie das Fridericianum und das Staatstheater, aber auch Einrichtungen der „freien Szene“ sein. Leitschuh: „Ziel muss sein, dass sich die Stadt in ihrer Vielfalt gemeinsam präsentiert und feiert. Insgesamt soll die Unverwechselbarkeit und Originalität des Festes gestärkt werden.“ Als positive Beispiele einer solchen Entwicklung verweist die CDU-Fraktion auf die vom Hessentag übernommene „Junge Kunst Bühne“ und die Kooperation mit den Pfingst-Orgelkonzerten der Elisabethkirche. „Das sind Signale für ungewöhnliche Kooperationen und eine Ausweitung der musikalischen Farben und Zielgruppen“, so Leitschuh.

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