Vor einer Entscheidung über eine Bebauung des Kasseler Karlsplatzes ist es notwendig, dass Stadtbaurat Nolda (B90/Grüne) zunächst klare konzeptionelle Vorschläge und eine belastbare Finanzplanung vorlegt, so der stadtentwicklungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Kassel, Dominique Kalb.

Die Vermeidung von Mehrkosten, wie sie bei vielen städtischen Bauvorhaben leider immer wieder auftreten, muss Priorität haben, da der Landeszuschuss für das documenta-Institut gedeckelt sei und anfallende Mehrkosten alleine von der Stadt getragen werden müssen. Für die CDU-Fraktion gehören bei einem solchen Planungsprozess vor allem auch die betroffenen Anwohner mit an den Tisch, die bei den Planungen der vergangenen Jahre oft den Eindruck hatten, dass über ihre Köpfe hinweg entschieden werden sollte. Der rot-grüne Magistrat ist deswegen jetzt in der Pflicht, auch auf die Anwohner zuzugehen. Die CDU-Fraktion schlägt vor, auch die Frage der Unterbringung des Stadtarchives und der Stadtbibliothek bei den planerischen Überlegungen mit einzubeziehen.

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