Die CDU-Fraktion tritt auch weiterhin für die Einrichtung eines „Haus der Musik“ und dem besseren Umgang mit dem musikalischen Erbe Kassel ein. „Der Musikstadt Kassel würde eine zentrale Einrichtung zur Präsentation herausragender Kasseler Komponistinnen und Komponisten sowie Musikerinnen und Musiker gut zu Gesicht stehen und die Chancen bei einer Kulturhauptstadtbewerbung steigern. Bisher werden z.B. die mit den Namen Gustav Mahler, Louis Spohr und Heinrich Schütz verbundenen Chancen international nicht ausreichend genutzt und Kassel läuft Gefahr, dass andere Städte diese Komponisten touristisch besser für sich nutzen, so Marcus Leitschuh, kulturpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. Nach Überzeugung der CDU-Fraktion muss Kassel z.B. mit einer Heinrich-Schütz-Gedenkstätte Dresden und Weißenfels als Geburtsort des Komponisten Paroli bieten und den Sitz der internationalen Heinrich-Schütz-Gesellschaft in Kassel sichern. Heinrich Schütz (1585 bis 1672) erhielt in Kassel seine Ausbildung. Auch Gustav Mahler und Louis Spohr wirkten am Kasseler Staatstheater und schufen bedeutende Werke an der Fulda. Eine räumliche und damit auch organisatorische Verbindung der musikalischen Gesellschaften und musikalischer Ausbildung würde in Kassel nach Meinung der CDU-Fraktion Synergieeffekte schaffen und spricht deshalb für ein „Haus der Musik“. Eine breit aufgestellte Initiative um die Kasseler Musikverlegerin Barbara Scheuch-Vötterle (Bärenreiter Verlag) hatte sich in der Vergangenheit einer Solchen Einrichtung im „Renthof“ eingesetzt.

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