Im Stadtbild Kassels fallen zurzeit viele leere Wahlplakatständer auf, die erst bei genauerem Hinsehen ihren Eigentümer – die SPD – offenbaren.

Die leeren Plakatständer blockieren die Stellflächen für die Plakate anderer Parteien. „Gerade jetzt im Sommer liegt da der Vergleich mit Handtüchern nahe, mit denen so mancher Urlauber früh morgens seine Liege am Pool reserviert“, so Franziska Schwedes, die Kreisvorsitzende der Jungen Union (JU) Kassel Stadt. Fairer Wahlkampf sieht anders aus.
Aber die leeren Holzplatten lassen auch einen anderen Schluss zu: Den Kasseler Sozialdemokraten scheint es wie auch ihrem Kanzlerkandidaten an Themen und Inhalten zu fehlen. „Inhaltslose Politik sind wir von der Hilgen SPD ja bereits gewohnt gewesen, aber dass diese Leere unter Geselle nun auch offen zur Schau getragen wird hat uns doch überrascht“, so die JU-Kreisvorsitzende.
Die Junge Union, die sich bereits im Frühjahr auf ihrer Klausurtagung sowie zu Beginn des Sommers auf ihrem Landestag thematisch auf die Bundestagswahl vorbereitet hat, hatte sich auf eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der SPD vorbereitet. „Doch leider müssen wir feststellen, dass die Sozialdemokraten unbewaffnet sind“, merkte die Vorsitzende der CDU-Nachwuchsorganisation an. „Vielleicht wartet die SPD ja auch nur auf die Plakate der CDU, um das ein oder andere Thema abzukupfern“, ergänzte die Vorsitzende.

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