Es wirft ein bezeichnendes Licht auf das demokratische Verständnis der Grünen, die eine demokratisch getroffene Wahlentscheidung der CDU zur Besetzung einer Position in der Verbandsversammlung ekom21 zu diffamieren versuchen, weil sie nicht in ihr eigenes Konzept passt. Die Kasseler Grünen müssen wissen, dass sie zusammen mit der SPD keine Mehrheit mehr haben und Ergebnisse demokratischer Prozesse nicht vom Parteivorsitzenden der Grünen bestimmt werden“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Norbert Wett. Was verleitet die Grünen denn eigentlich zu der selbstherrlichen Annahme, dass eigene Personalvorschläge auch von anderen Fraktionen mitgetragen werden? Die Personalentscheidung der CDU-Fraktion für den IT-Fachmann Cornelius Kölbel ist auf einer sachlichen Grundlage gefallen. Die Grünen hingegen haben es ebenso wie die SPD nicht einmal für nötig befunden, an der Vorstellungsrunde des Diplom-Physikers teilzunehmen. Dilettantisches Vorgehen und die Arroganz der mittlerweile nicht mehr vorhandenen rot-grünen Macht in dieser Stadt haben dazu geführt, dass der Personalvorschlag von SPD und Grünen keine Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung gefunden hat, so Dr. Wett. Es ist ein fatales Signal, wenn die Grünen jetzt die beleidigte Leberwurst spielen und demokratische Entscheidungen kritisieren, nur weil ihnen das Ergebnis nicht passt. Grünen-Vorsitzender Mijatovic sollte dringend sein Verhältnis zu grundlegenden demokratischen Prozessen einer notwendigen kritischen Betrachtung unterziehen.

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