An Dreistigkeit kaum zu überbieten ist nach Ansicht des CDU-Fraktionsvorsitzenden Dr. Michael von Rüden der Versuch der neuen Rathauskoalition, im öffentlichen Bewusstsein eine „Liberale Liste Kassel“ zu etablieren. So wurde zum Beispiel im Koalitionsvertrag durchweg von einem Bündnis mit dieser politischen Gruppe gesprochen, die es in Wahrheit unter diesem Namen überhaupt nicht geben dürfte. „Die beiden fraktionslosen ehemaligen FDP-Stadtverordneten, die sich diesem Bündnis angedient haben, verwenden für sich rechtswidrig die Bezeichnung Liberale Liste Kassel“, obwohl sie bei der Kommunalwahl 2016 auf dem FDP-Ticket ins Stadtparlament gewählt worden waren. Die Wählerinnen und Wähler der FDP werden dadurch im Nachhinein für dumm verkauft, indem sie plötzlich mit einem Phantom konfrontiert werden, das es zum Zeitpunkt ihrer Stimmangabe noch nicht gab. Es ist mehr als fragwürdig, dass SPD und Grüne aus Gründen des Machterhalts bei diesem Verwirrspiel mitmachen“, so Dr. von Rüden.

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