Als scheinheilig bezeichnet die kinderpolitische Sprecherin der Kasseler CDU-Fraktion, Jutta Schwalm, die Forderung der Jusos zum Wahlkampfauftakt nach der Einrichtung eines Jugendparlamentes. „Offenbar kommuniziert die SPD-Jugendorganisation nicht mit ihrer Mutterpartei oder der Fraktion im Rathaus, denn diese hat kürzlich erst zusammen mit dem grünen Kooperationspartner einen Antrag auf Einrichtung eines Kinder- und Jugendparlamentes sowohl im Schulausschuss als auch in der Stadtverordnetenversammlung abgelehnt. „Oder aber man ist bei den Jusos der Meinung, dass man den Menschen in Kassel auf diese plumpe Art und Weise Sand in die Augen streuen und die Wählerinnen und Wähler für dumm verkaufen könne“, so Schwalm. Beides ist nicht hinnehmbar und in höchstem Maße unaufrichtig.

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