Die Kasseler CDU-Fraktion hat, diesmal im Rahmen der aktuellen Haushaltsberatungen, erneut Anträge zur baulichen Sanierung der beruflichen Schulen in Kassel eingebracht. Im Einzelnen betrifft dies die Elisabeth-Knipping-Schule, die Martin-Luther-King-Schule 1, die Martin-Luther-King-Schule 2, Paul-Julius-von-Reuter-Schule 1+2, die Friedrich-List-Schule sowie die Max-Eyth-Schule in Höhe von insgesamt 14.730.000 Mio. €, erklärt der schulpolitische Sprecher, Dr. Michael von Rüden. Für die CDU-Fraktion ist die Stärkung der beruflichen Schulen ein immens wichtiger Beitrag für die Weiterentwicklung der Zukunftsfähigkeit unserer Stadt und der Region. Leider sehen SPD und Grüne in der Stadtverordnetenversammlung dies anders, denn bereits im Frühjahr haben diese gegen die seinerzeit von der CDU-Fraktion eingebrachten Anträge zur baulichen Sanierung der Berufsschulen im Rahmen der Verhandlungen um das Kommunale Investitionsprogramm votiert. Denkwürdig ist darüber hinaus, dass sich noch nicht einmal die zuständige Schuldezernentin Janz (Grüne) für die Sanierungsvorhaben an den beruflichen Schulen stark gemacht hat und den politischen Kurs gegen die Berufsschulen aktiv mitfährt, ergänzt CDU-Stadtverordneter und Oberbürgermeisterkandidat Dominique Kalb. Es sei nicht glaubwürdig, in Sonntagsreden die große Bedeutung der beruflichen Schulen hervorzuheben und sich dann gegen eine Verbesserung bei den beruflichen Schulen auszusprechen. „Die CDU-Fraktion hofft, dass Rot-Grün den CDU-Haushaltsänderungsanträgen zustimmt, damit die beruflichen Schulen angemessen ausgestattet werden können“, so Kalb.

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