Der CDU-Oberbürgermeisterkandidat und Stadtverordnete Dominique Kalb unterstützt die Bewerbung Kassels als Kulturhauptstadt 2025. „Mit ihrer kulturellen Vielfalt, mit den Marken Grimm, documenta sowie Weltkulturerbe und ihrem reichen historischen Erbe kann die Stadt Kassel selbstbewusst in einen Bewerbungsprozess starten, in dessen Verlauf viele positive Effekte für Kassel zu erwarten seien“, so Kalb. Die von der EU in einem Beschluss geänderten Eckpunkte für eine Kulturhauptstadtbewerbung, die neben der Darstellung der kulturellen Vielfalt Europas und des gemeinsamen Kulturraums sowie der europäischen Identität auch eine Vernetzung von Bildung, Forschung, Umwelt, Stadtentwicklung und Kulturtourismus beinhalten, bedeuten für Kassel Entwicklungschancen mit weit über das Bewerbungsverfahren hinausgehenden positiven Langzeiteffekten. Von einer Kulturhauptstadtbewerbung könnten vielfältige Impulse auch zur Lösung offener Fragen wie z.B. der Raumprobleme der „Freien Szene" oder der Nutzung des Henschel-Geländes ausgehen. „Wir können auf diesem Weg aber nur erfolgreich sein, wenn der Bewerbungsprozess gut vorbereitet und in der Stadtgesellschaft auf breiter Basis getragen wird“, so Kalb. Die Kasseler Parteien seien aufgerufen, die Kulturhauptstadtbewerbung nicht für kurzsichtige politische Streitereien zu missbrauchen. „Dies wäre unangemessen, kurzsichtig und würde den Bewerbungsprozess entwerten“, so Kalb. Es sei richtig, vor einer endgültigen Entscheidung zunächst schrittweise unter Abwägung der Chancen und Risiken die Rahmenbedingungen für die Kulturhauptstadtbewerbung zu entwickeln. Die CDU unterstützt deswegen den anstehenden Grundsatzbeschluss zur Vorbereitung des Bewerbungsverfahrens.

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