Die CDU tritt für einen Bestandschutz bezüglich alter Dränageanlagen ein, die auf privaten Grundstücken genehmigt wurden und für die Kasselwasser nunmehr mit Blick auf die Abwasserbeseitigungssatzung der Stadt von 2011 teure Umbauten fordert. „Es kann nicht sein, dass Grundstücksbesitzer tausende Euro zum Umbau von Dränageanlagen investieren müssen, die vor Inkrafttreten der Abwassersatzung völlig legal und zulässigerweise an das Abwassernetz angeschlossen wurden“, so CDU-Stadtverordneter und Oberbürgermeisterkandidat Dominique Kalb. Andere Städte wie zum Beispiel Fulda erlauben hier einen Weiterbetrieb solange nicht billigerweise eine anderweitige Entsorgung möglich ist. Auch in Kassel sollten Bürgerinnen und Bürger darauf vertrauen können, dass rechtskräftige Genehmigungen einen entsprechenden Bestandsschutz genießen. Für viele Betroffene stellen die geforderten Umbauten hohe finanzielle Belastungen dar.

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