Die Kasseler CDU-Fraktion ist davon überzeugt, dass ein Kinder- und Jugendparlament die große Chance bietet, Kinder und Jugendliche bereits im jungen Alter an die Möglichkeiten der politischen Partizipation heranzuführen. „Kindern und Jugendlichen wird gezeigt, dass sie Politik etwas angeht, was politisches Arbeiten in einem Parlament bedeutet und wie man sich für die Gemeinschaft politisch einsetzen kann“, so der jugendpolitische Sprecher Valentino Lipardi. Dabei lernen die Kinder und Jugendlichen nicht nur sehr früh den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen, den toleranten Umgang mit Andersdenkenden und dass sich viele Dinge nur gemeinsam und durch Kompromisse erreichen lassen, sondern können sich auch aktiv für ihre Belange einsetzen und die Kommunalpolitik in der Stadt Kassel direkt mitgestalten. Dafür treten sie in häufigen Diskurs mit aktiven Kommunalpolitikern und bereichern deren erwachsene Sicht auf jugendrelevante Themen und Problemfelder. Nur so können Lösungen gefunden werden, die dem tatsächlichen Willen und Bedarf der Kinder und Jugendlichen entsprechen. Lipardi: „Die Kinder und Jugendlichen können dadurch ihre Zukunft selbst mitgestalten und Demokratie praktisch erfahren, erleben und erlernen.“ Die CDU verspricht sich von einem Kinder- und Jugendparlament die Möglichkeit einer langfristigen und verbindlichen Arbeit dieses Gremiums mit neuen Impulsen für die Kommunalpolitik in Kassel und der Förderung von Selbstvertrauen, Demokratie und Toleranz aller teilnehmenden Kinder und Jugendlichen. Bislang wurde der Forderung nach einem Kinder- und Jugendparlament allerdings durch Rot-Grün eine Absage erteilt. „Die Forderung ist zwar nicht neu, wir hoffen aber, dass die SPD in dieser Legislaturperiode ein Einsehen hat und die Initiative unterstützen wird“, so Lipardi. „Fassungslos registrieren wir, dass die Grünen im Jugendhilfeausschuss nun zusammen mit den Linken erneut gegen die Forderung eines Kinder- und Jugendparlaments gestimmt haben. Es freut uns allerdings sehr, dass zumindest die SPD ein Einsehen hatte und die Initiative nun unterstützt. Wir hoffen jetzt darauf, dass sich auch die Grünen ihrer politischen Verantwortung den Kindern- und Jugendlichen gegenüber bewusst werden und dementsprechend handeln“, so Lipardi.

 

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