„Kinderehen sind institutionalisierte Pädophilie und gehören mit aller Härte des Gesetzes bekämpft“, so der Vorsitzende der Kasseler CDU-Fraktion, Dr. Norbert Wett. Auf allen Ebenen der Gesetzgebung müsse daher ein Weg gefunden werden, wie die verharmlosend genannten Kinderehen bekämpft werden können und den Betroffenen Mädchen geholfen werden kann. Wir sind beim Thema Kinderehen an einem Punkt angekommen, an dem Schluss sein muss mit einem falschen Verständnis für andere Sitte und Gebräuche“, so Dr. Wett. Zu unseren Werten gehört, dass die Ehe eine Entscheidung zweier mündiger Partner ist und deswegen passen Kinder- und Zwangsehen nicht in unsere Gesellschaft. Als die CDU-Fraktion zuletzt im Ausschuss für Finanzen, Wirtschaft und Grundsatzfragen eine Anfrage zu Kinderehen von Asylbewerbern einbrachte, wurde ihr noch von Seiten des Oberbürgermeisters unterstellt, sie wolle damit „in einem bestimmten politischen Lager fischen“, gemeint war das rechte, so der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende, Dr. Michael von Rüden. Jetzt berichtet die HNA: „Kinderehen in Kassel werden zum Problem“. Dieses Beispiel zeigt, wie schnell derjenige, der auf Probleme in fremden Kulturen hinweist, die mit unserem Rechtsverständnis unvereinbar sind, als Brandstifter gilt. „Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen, wird es am Ende zur Selbstaufgabe und schleichenden Konversion unseres Staates führen, ergänzt der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende, Dr. Michael von Rüden. Die CDU-Fraktion unterstützt mit Nachdruck die von der CDU im Bundestag angestoßene Gesetzesinitiative zum Verbot von Kinderehen. Flankierend dazu fordert die Kasseler CDU-Fraktion die Umsetzung des Plans, die kommunalen Jugendämter dazu zu verpflichten, bei der Erlangung von Kenntnis über Kinderehen diese bei Gericht anzeigen und als in diesem Sinne als Antragsteller fungieren zu dürfen, so Dr. Wett weiter. Der Magistrat muss hier seiner Verantwortung nachkommen und darf dieses ernsthafte gesellschaftliche Problem nicht verharmlosen oder ignorieren und sich nicht in geübter SPD-Manier auf Unzuständigkeit berufen. Vor allen Dingen im Sinne der betroffenen Mädchen müssen der Oberbürgermeister und das gesamte linke politische Spektrum ihre falsche Zurückhaltung bei diesem Thema aufgeben.

 

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