Im Nachgang zu einem Besuch in der Heinrich-Schütz-Schule des Arbeitskreises Schule und Soziales der Kasseler CDU-Fraktion hat diese 2 Initiativen in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht, um den dortigen für Schüler und Lehrer unhaltbaren Zuständen zu begegnen, so der schulpolitische Sprecher, Dr. Michael von Rüden. Wie zwischenzeitlich in der Presse zu lesen war, haben die Zerstörungen dort ein unerträgliches Maß angenommen. Darüber hinaus sind die Arbeitsbedingungen in den naturwissenschaftlichen Fachräumen für Schüler und Lehrer in Bezug auf die Raumluftverhältnisse derartig schlecht, dass es immer wieder zu krankheitsbedingten Ausfällen kommt. Beide Themen - die Raumluftproblematik bereits zum wiederholten Mal – hat die CDU-Fraktion jetzt zur Diskussion in die nächste Sitzung des Schulausschusses eingebracht. „Insbesondere über das Ausmaß des Vandalismus und der Zerstörungen waren wir bei unserem Besuch der Heinrich-Schütz-Schule erschüttert“, so Dr. von Rüden. Hier sieht die CDU-Fraktion den dringendsten Ansatzpunkt und einen großen Handlungsbedarf seitens des in Verantwortung befindlichen rot-grünen Magistrats, erklärt Fraktionsvorsitzender Dr. Norbert Wett. „Leider haben SPD und Grüne sämtliche sicherheitspolitischen Initiativen der CDU, die auch und im Besonderen der Heinrich-Schütz-Schule hätten helfen können, in Bausch und Bogen und vor allen Dingen aus rein ideologischen Erwägungen abgelehnt“, so Dr. Wett. Besonders verstörend ist hierbei das allgegenwärtige Schweigen des Magistrats zu diesen unglaublichen Vorgängen. Insbesondere Stadtkämmerer Geselle (SPD) als Oberbürgermeisterkandidat muss erklären, wie er für Sicherheit, Sauberkeit und Ordnung in der Stadt sorgen will. Als ehemaliger Polizist müsste er zugeben, dass die sicherheitspolitischen Vorschläge der CDU-Fraktion richtig und Ziel führend sind. Als Politiker scheint er diese jedoch wider besseres Wissen aus Parteiraison zum Schaden der Stadt ablehnen zu müssen.

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