Die CDU-Fraktion begrüßt, dass über das Bildungs- und Teilhabepaket Schülerinnen und Schülern, deren Eltern nicht so viel Geld zum Lebensunterhalt zur Verfügung haben, auch der Besuch der documenta14 möglich ist. Im Sozialausschuss der Stadtverordnetenversammlung wurde auf eine CDU-Anfrage hin mitgeteilt, dass auch für die documenta eine Kostenübernahme bzw. Bezuschussung bei einem Besuch durch Schulklassen möglich ist. „Kinder und Jugendliche aus finanziell bedürftigen Familien haben einen Rechtsanspruch aufs Mitmachen, weil kulturelle Teilhabe gerade bei Heranwachsenden nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen darf“, so Marcus Leitschuh, Sprecher für Sozial- und Kulturpolitik der CDU-Fraktion Kassel. Insbesondere Familien, die Arbeitslosengeld II, Sozialgeld oder Sozialhilfe erhalten oder den Kinderzuschlag oder Wohngeld beziehen, haben grundsätzlich einen Rechtsanspruch auf Bildungs- und Teilhabeleistungen. Auch wer Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhält, kann einen Anspruch auf das Bildungspaket haben. Zudem kann ein Anspruch auf Leistungen des Bildungspakets nach dem SGB II bestehen, wenn das Kind bzw. seine Eltern zwar ansonsten keine der genannten Sozialleistungen beziehen, jedoch die spezifischen Bildungs- und Teilhabebedarfe des Kindes nicht decken können. Das Bildungspaket der Bundesregierung unterstützt gemeinsam mit den Kommunen und Jobcentern auf diese Weise gezielt 2,5 Millionen Kinder und Jugendliche jährlich.

 

 

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