Nachdem der Kasseler Campingplatz an der Fulda nunmehr seit über 4 Jahren geschlossen ist und Kassel deswegen seit dieser Zeit ohne qualifiziertes Campingangebot dasteht, löst auch die nun vorgeschlagene Variante eines temporären Provisoriums für das documenta-Jahr 2017 das Problem nicht. „Die Vorstellungen von Kämmerer Geselle sind nichts anderes als eine 750.000 € teure Mogelpackung“, so CDU-Stadtverordneter und Oberbürgermeisterkandidat Dominique Kalb. Dies ist offensichtlich nach jahrelanger Untätigkeit der letzte Versuch, unter Einsatz von beträchtlichen städtischen Mitteln im nächsten Jahr während der documenta überhaupt ein Angebot für Camping-Touristen machen zu können. Warum jetzt unnötig städtisches Geld ausgegeben wird, ist mehr als fragwürdig. Dem Magistrat ist bekannt, dass es seit mehreren Jahren ein Angebot eines Unternehmens gibt, das bundesweit sehr erfolgreich hochwertige Campingplätze betreibt und bereit wäre, auch in Kassel den Campingplatz kurzfristig zu übernehmen, zu betreiben und auch auszubauen. Dies würde kein stätisches Geld kosten.

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