Als Bankrotterklärung rot-grüner Schulpolitik bezeichnete der schulpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Dr. Michael von Rüden, die endgültige Schließung der Joseph-von Eichendorff-Schule im Sommer dieses Jahres. Damit verschwinde nach der Heinrich-Steul-Schule ein weiterer – einstmals hochgelobter – Bildungsstandort von der Landkarte und in Bettenhausen blieben nur noch weiße Flecken. Die von den rot-grünen Rathausfraktionen seit Jahren versprochenen Kompensationsmaßnahmen im Bildungsbereich seien nur leere Versprechungen. Dr. von Rüden hatte schon vor Längerem auf den drohenden Abriss des Schulgebäudes und die geplante Wohnbebauung hingewiesen. Dies war jedoch von Baudezernent Nolda und Schuldezernentin Janz stets dementiert worden. Jetzt werde der einstigen Vorzeigegesamtschule im Kasseler Osten, die besonders von der SPD über Jahrzehnte unterstützt worden sei, ein vorzeitiges Ende bereitet. Der Öffentlichkeit werde vorgegaukelt, dass sich für die vorhandenen Schüler mit der Verlagerung an eine andere Schule keine Nachteile ergäben und dass der Abriss der „Plattenbauten aus den 1970er-Jahren“ ohnehin längst überfällig sei. „Die Bewohner von Bettenhausen haben ein Recht darauf zu erfahren, ob am Eichwald kurzfristig neue Flüchtlingsunterkünfte geschaffen werden sollen oder nicht“, so Dr. von Rüden.

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